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                    Pokalkampf 16.07.17 in Böblingen

    "Ergebnisse Pokalkampf  IPO 3 Sybille mit Cara B 86, C 92, Gesamt 178;

        Moni mit Jakob B 90 C 85, Gesamt 175 - Herzlichen Glückwunsch !!       

        

 

 

          

 


 

 

                            Vereinstag 08.07.2017

        

                  

 

       

   

   

 


  

   

   

 

                     

                                 Helferfest FCI 6.Mai 2017

    

      

  

 

     

 

  

          

      

 

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                                  Wenn Trieblastigkeit mit Gehorsam ringt

                 Landesgruppenqualifikation des Vereins für Deutsche Schäferhunde findet bei der Ortsgruppe Tuttlingen statt

 

                                   

Bellen, ja, beißen nur auf Kommando. Die IPO3-Prüfung verlangt Hund und Herrchen einiges ab.

Tuttlingen sz Die Landesgruppe Württemberg des Vereins für Deutsche Schäferhunde hat erstmals auf dem Gelände der Ortsgruppe Tuttlingen ihre Landesmeisterschaft ausgetragen, die „LG-FCI-Qualifikation Württemberg“.

Klangvolle Namen wie „Fetz vom Buschel“, „Zasko von der Eselsburg“ oder „Checker von der Gerenklinge“ fanden sich auf der Teilnehmerliste mit 29 Deutschen Schäferhunden, die im Team mit ihren Hundeführern aus allen Teilen Württembergs antraten. In den Disziplinen „Fährte“, „Unterordnung“ und „Schutzdienst“ präsentierten sie sich den strengen Blicken der Leistungsrichter. „Und auch denen des Fachpublikums“, ergänzte Angelika Wagner, Schriftwartin der Landesgruppe und Prüfungsleiterin in Tuttlingen. Das ganze Wochenende herrschte großer Besucherandrang rund um das Vereinsgelände an der Faulenbachstraße.

Gehorchen auf Kommando

Vier Leistungsrichter bewerteten nach „IPO 3“, der anspruchsvollsten der drei Prüfungsstufen der „Internationalen Prüfungs-Ordnung“ zur Ausbildung von Gebrauchshunden. Sie schreibt den Ablauf jeder Übung detailliert vor. Die Hunde gehen bei allen Vorführungen auf dem Platz ohne Leine. In der Abteilung „Unterordnung“ sprengen die Viebeiner auf Kommando über das Gelände und setzten mitten aus dieser Bewegung heraus „Steh“, „Sitz“ oder „Platz“ auf Zuruf unverzüglich um. Ein großes Bringholz apportieren die Hunde ebenerdig, über eine Hürde und eine 1,80 Meter hohe Kletterwand – ohne der Versuchung zu erliegen, einfach drumherum zu laufen. „Auch der Zeitpunkt für die Befehle des Hundeführers, ,Bring’ und ,Spring’, ist genau festgelegt“, erklärt Monika Graf. Sie ist stellvertretende Vorsitzende und war 14 Jahre lang Ausbildungsleiterin der Tuttlinger Ortsgruppe. Jeder nicht ausgeführte Zwischenschritt, jede Verzögerung in der Ausführung, jede Unaufmerksamkeit werde mit Punkteabzug geahndet, der sich schnell summieren könne. „70 von 100 Punkten braucht das Team in jeder der drei Abteilungen, um zu bestehen. Fällt eine der wichtigen Übungen ganz weg, fehlen schon mal 15“, erklärt Graf.

Aufregung überträgt sich

Immer wieder betont Graf das Teamwork zwischen Tier und Mensch. Aufregung übertrage sich vom Hundeführer auf das Tier, deshalb seien Nervenstärke und gegenseitiges Vertrauen, neben der sportlichen Tagesform, oft entscheidend für das Ergebnis. Mit einer Ausbildungszeit von etwa drei Jahren müsse man bis zur IPO 3 rechnen, erklärt Graf. Danach könne ein Hund noch drei bis vier Jahre lang überregionale Wettbewerbe aktiv bestreiten. Anschließend könne er zwar weiter in der Ortsgruppe trainieren, zähle aber im Hunde-Leistungssport bereits zu den Senioren. „Bei Leichtathletik-Landeswettbewerben sind die Starter auch selten 40 oder 50 Jahre alt“, sagt der Ortsgruppen-Vorsitzende Steffen Spath.

Landesgruppen-Ausbildungswart Daniele Strazzeri bewertet die „abgelegten“ Hunde: Zur Prüfung gehört nämlich auch, dass jeweils ein Tier während der gesamten Vorführung eines anderen Teams gehorsam am Platzrand liegenbleiben muss. Die Motivation fürs Hundetraining fasst Strazzeri so zusammen: „Das Training ermöglicht unseren Hunden, natürliches Triebverhalten kontrolliert auszuleben.“ Besonders intensiv ringen Trieblastigkeit und Gehorsam in der Disziplin „Schutzdienst“ miteinander. Hat der Hund nach dem Absuchen verschiedener Verstecke einen potenziellen Bösewicht in Gestalt eines Schutzdiensthelfers aufgespürt, muss er ihn verbellen – aber beim Eintreffen seines Hundeführers sofort wieder gehorsam „Platz“ machen. Beim Stellen des vermeintlich Flüchtenden darf der Hund ausschließlich am Schutzärmel zupacken. Selbst wenn der Helfer einen (gepolsterten) Softstock einsetzt, muss der Hund auf Kommando sofort „Aus“ lassen – alles andere führt unverzüglich zur Disqualifikation von der ganzen Prüfung – so auch am Wochenende geschehen.

In einiger Entfernung, auf einem Gelände Richtung Donaueschingen, wurde währenddessen die Disziplin „Fährte“ absolviert. Für dieses Prüfungsniveau legen Helfer eine Stunde vor Prüfungsbeginn eine 600 Schritte lange Fährte. Der Hund muss der Spur einschließlich aller Richtungswechsel möglichst genau folgen und dabei drei abgelegte Gegenstände finden und anzeigen, „verweisen“.

Sieger: Auf Platz 1 kam Ronald Brenner mit Hutch von Alstaden; Platz zwei belegte Franz Straub mit Ben vom Staffelwald und Platz drei holten sich Karl-Heinz Marx und Glenn vom Schaffe.

 


 

 

 

 

                                   Generalversammlung 21.01.2017